Der Ratgeber für Bluthochdruck

Oftmals sind die Menschen höheren Alters von zu hohem Blutdruck betroffen, weil die Arterien allmählich verkalken können und auf diese Weise den Blutdurchfluss erschweren. Aber auch immer mehr jüngere Menschen leiden unter dieser unbedingt ernst zu nehmenden Krankheit. Bluthochdruck ist bei einigen Menschen jedoch bereits angeboren, weil er auch durch die Eltern vererbt werden kann. Daneben ist ein starkes Übergewicht an der Gefahr, an Bluthochdruck zu leiden, beteiligt. Außerdem kann ein ständiger Bewegungsmangel, Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Stress zu einem krankhaft zu hohen Blutdruck führen. Die Folgen von zu hohem Blutdruck können fatal sein, wobei das Herz-Kreislauf-System betroffen ist und es außerdem zu gefährlichen Nierenschäden kommen kann. Nicht behandelter Bluthochdruck kann zu einem Schlaganfall führen und es kann ein Herzinfarkt drohen.
 

Alles rund um den Bluthochdruck

 
Bluthochdruck, arterielle Hypertonie, bezeichnet laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen dauerhaften systolischen Blutdruck der höher als 140mmHG oder ein diastolischer Blutdruck der größer als 90mmHG ist. Systolischer Blutdruck bezeichnet die Kontraktionsphase des Herzens, wenn das Blut “abgepumpt” wird und der diastolische Blutdruck betrifft die “Bluteinfuhr” in das Herz. Blutdruck wird in der Maßeinheit mmHG gemessen.
 
Was sind Bluthochdruckwerte?
 
Bluthochdruckwerte liegen im Bereich von 140mmHg / 90mmGH und steigend. Der Blutdruck gibt an, wie hoch der Druck in den Blutgefäßen ist. Die Druckstärke variiert stark zwischen den unterschiedlichen Lebenszyklen eines Menschen.
 
Wie misst man diese?
 
Der Blutdruck wird mit einem Sphygomanometer, einem Blutdruckmessgerät bestimmt.
Dazu wird eine Druckmanschette um den Oberarm gelegt und mit einer aufgepumpt. Die Luft in der Manschette wird langsam abgelassen und mithilfe eines Stethoskops kann ein Geräusch bei diesem Vorgang wahrgenommen werden. Man hört beispielsweise bei einem Druck von 120mmHG das Erste und bei einem Druckwert von 80mmHg das zweite Geräusch. Daraus bildet sich der Blutdruckwert.
 
Was kann man bei zu hohem Bluthochdruckwerten tun?
 
Bluthochdruck wird durch den Konsum von Nikotin und Alkohol, sowie die Aufnahme von ungesunden Nahrungsmitteln und mangelnder Bewegung begünstigt. Für einen besseren Blutdruck sollte der Konsum von Alkohol und Rauchwaren beschränkt oder aufgegeben werden. Eine gesunde Ernährung senkt nicht nur den Blutdruck, sie schützt auch vor anderen Krankheitstypen, wie der Adipositas (Fettleibigkeit). Speisen die viel Salz enthalten erhöhen den Blutdruck. Eine andere Würzung kann bereits helfen, den Blutdruck leicht zu senken. Außerdem gibt es Medikamente, die den Blutdruck senken können. Informieren Sie sich bei Ihrem behandelnden Arzt über die Dosierung und Notwendigkeit.
 
Welche Präventivmaßnahmen gegen zu hohen Blutdruck gibt es?
 
Um gar nicht erst an Bluthochdruck zu erkranken, kann man dieselben Methoden wie zu seiner Senkung anwenden. Viel Bewegung, die Vermeidung von Übergewicht, übermäßigen Alkohol- und Tabakkonsum. Bei einem stressigen Alltag ist es wichtig sich die Auszeiten zu nehmen, die der Körper braucht, um sich zu regenerieren. Entspannung senkt nachweislich den Blutdruck.
 
Was kann man selbst gegen Bluthochdruck tun?
 
Bluthochdruck ist familiiär vererbbar und vom jeweiligen Alter abhängig. Sich über die Krankheiten innerhalb der eigenen Familie zu erkundigen ist immer eine Möglichkeit sich vor diesen zu schützen und vorzusorgen. Die Pflege eines gesunden Lebens mit ausreichend Sport und dem Verzehr von gesunder Nahrung bilden den Ausgang für einen ausgewogenen Blutdruck. Motivation und die Bereitschaft etwas zu tun sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen normalen Blutdruck.

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